Juli 2016

Intuitiv empfangene Botschaften von Marie Anne Vido

Mittwoch, 27. Juli 2016

Dieses Mal zögerte ich, die Botschaft sofort online zu stellen. Zuerst einmal sind es mehr Worte als Bilder; und zum andern geht es um ein sehr heikles Thema. Bevor Sie also das Ganze in eine fremden- oder fortschrittsfeindliche Ecke stellen bitte ich Sie, den Text mehrmals durchzulesen und sich selber ganz ehrlich Gedanken zu machen über den Zustand unserer heutigen Gesellschaft und unseres Landes. Wir leben momentan in einer sehr schwierigen Zeit. Unsicherheiten aller Art prägen unseren Alltag. Diese Botschaft passt zum 1. August und kann zum Nachdenken anregen. Deuten möchte ich nicht viel. Lesen Sie selber und probieren Sie die Vorschläge aus, wenn Sie mögen! Viel Licht und frohen Mut wünsche ich Ihnen!

Ich sehe einen angenehmen, freundlichen Wanderweg der durch eine helle Landschaft führt. Mir kommt ein Mann mit einer Jacke mit dunkler Kapuze entgegen, die er sich tief ins Gesicht gezogen hat. Er scheint unzufrieden, sogar wütend zu sein. Er zeigt mir seine Faust als er bei mir vorbeikommt. Ich kenne ihn nicht, stehe aber offenbar für ein Feindbild von ihm und fühle mich angegriffen.

Da bricht die Sonne aus den Wolken und erhellt die ganze Szene. Ein weiss gewandetes Wesen kommt hernieder. Es hat einen goldenen Zauberstab, wie eine Fee. Als sie ihn Richtung Landschaft dreht wird alles golden und glänzend. Ich lache und werde fröhlich.

Die Fee holt einen weiss schimmernden Becher aus ihrem Gewand und übergibt ihn mir. Ich/wir soll/en jedes Mal davon trinken, wenn wir deprimiert sind wegen der Weltlage. Das Negative könne man nicht mit Gewalt und Waffen bekämpfen. Es gehe nur durch das  Errichten einer Gegenwelt. Traurig sein wenn Menschen leiden oder sterben sei ein menschliches Gefühl. Aber auch das müsse mit Mass zugelassen werden. Zuviel Traurigkeit sei genauso schädlich wie zu viel Ausgelassenheit.

Wut und Hassgefühle seien auch menschlich. Aber sie seien zuerst einmal ein Energiereservoir, das man anzapfen könne um sich zu schützen, um wichtige Entscheidungen zu treffen oder/und sie umzusetzen, um die Energie für besondere Anstrengungen zu nutzen.

„Warum denkst du, war der Mann vorhin so wütend?“, fragt die Fee.

Ich nehme an weil ihm etwas nicht passt, weil das Leben nicht so läuft wie er es sich wünscht.

„Genau!“, sagt sie. „Da seid ihr euch doch manchmal ähnlich. Dir passt sein Verhalten nicht, weil du dich durch Menschen wie ihn bedroht fühlst in dem was du dir aufgebaut hast. Das ist verständlich. Dann werde dir aber auch bewusst wie oft im Leben du mutlos und verzweifelt warst, weil der gewünschte Erfolg (noch) nicht eintraf. Du hast dir dein Wohlergehen erkämpft. Auch jetzt hast du Wünsche; das ist wichtig. Wer keine Wünsche mehr hat meint, alles erreicht zu haben und wird träge. Es besteht die Tendenz, neidisch auf andere zu werden die scheinbar alles haben, was dir fehlt; und das erst noch mühelos. Das geht allen Menschen manchmal so.

Vielleicht gelingt der Erfolg andern leichter, einfach, weil sie lockerer an die Sache herangehen können. Ihre Lernaufgaben (die inneren Entwicklungspotentiale) sind andere. Lerne von den Erfolgreichen und schaue ihnen ab, wie sie das behandeln, was du ersehnst. Aber bewundere sie nicht, sonst machst du dich klein. Stehe auf Augenhöhe mit der Welt und andern Menschen!

So, und nun rufen wir den „Unzufriedenen“ zurück und sprechen mit ihm“, sagt die Fee.

Der Mann schaut sich um als er gerufen wird und kommt erstaunt näher. Er betrachtet die Fee und sagt, ob er etwas wünschen dürfe. „Ja,“, antwortet sie, „aber pass auf, was du dir wünschst“

Nun wird er ruhig und denkt nach. Er sagt:

„Zuerst wollte ich wünschen, dass eure schöne Welt kaputt geht und ich und meine Kollegen alles haben können. Aber nun wird mir bewusst, dass es nichts mehr zu haben und zu geniessen  gibt wenn alles kaputt ist.

Also wünsche ich mir dass ich reich bin, ein schönes Haus  und eine schöne und liebe Frau habe.“

“Aha“, sagt die Fee! „Was tust du dann, wenn andere jetzt dich beneiden, weil sie das auch haben möchten?“

Jetzt schaut der Mann erschrocken drein und denkt erneut nach. „ Ich sehe jetzt, dass grosser Reichtum neidisch macht und unzufrieden, wenn man selber darbt. Wenn alle ringsum gut leben dann ist der Neid klein, weil die Unterschiede gering sind. Ich komme aus einem Land wo wir in Frieden lebten. Wir stritten manchmal und mussten uns wehren, aber wir fanden immer wieder einen Weg zueinander. Dann sahen wir in Filmen und im Internet wie die Menschen hier in diesem Land leben. Das wollten  wir auch. Wir wollten es auch haben. Und wenn wir es nicht bekommen können möchten wir eure Reichtümer am liebsten zerstören“

Die Fee unterbricht und sagt: „Schau, alle Menschen wollen dasselbe: geliebt werden, Sicherheit, Wachstum und Zufriedenheit. Je nach Region auf dieser Erde sieht das anders aus. Jede Kultur und jede Gegend auf dieser Erde verwirklicht das Glück auf ihre Weise. Dies macht die Welt so faszinierend, so vielfältig.

Es kann bereichernd sein andere Kulturen kennenzulernen. Das öffnet den Blick. Aber die andere Kultur ist nur solange wertvoll wie sie sich frei ausdrücken kann. Wenn sie gestört oder gar unterjocht und angegriffen wird verliert sie ihren Wert. Wohlergehen benötigt stabile friedliche Umstände. Viele sind deswegen hierhergekommen.

Du bist Gast in einem andern Land und geniesst eine gewisse Sicherheit. Alle Menschen helfen gerne, wenn sie sehen, dass jemand echte Not leidet. Deswegen erhältst du Unterstützung.

Du bist jetzt wütend weil die Menschen hier nicht so denken und handeln, wie du es gewohnt bist. Und weil du nicht so schnell alles haben kannst, was du dir vorgestellt hast. Du schimpfst deswegen und gibst den andern die Schuld. Aber so funktioniert das nicht.

Jeder soll nach seiner Art leben dürfen. Wenn man Gast ist an einem andern Ort, dann soll man sich respektvoll verhalten, sich anpassen und versuchen die neue Umgebung zu verstehen. Und wenn andere sehen, dass du respektvoll bist, dann werden sie sich für dich und deine Kultur auch interessieren. Aber zuerst ist es an dir Respekt zu  zeigen, nicht umgekehrt. Du bist der Gast und deine Gastgeber haben eine stark entwickelte eigene Kultur. Jeder Gast in jedem Land dieser Erde sollte sich so verhalten, auch die Hiesigen, wenn sie in einem andern Land sind. Du kannst entscheiden ob es dir hier wohl sein könnte oder ob es zu verschieden von deinem Eigenen ist. Dann suche dir eine andere Bleibe, die deinem Wesen eher entspricht. Nur so, mit gegenseitigem Respekt, können die wunderbaren Eigenheiten und Verschiedenheiten der Menschen gedeihen.“

Der Mann schaut etwas betreten drein, ist aber sehr ruhig geworden. Er bedankt sich und fragt, ob  er seine Wünsche noch etwas anpassen könne. Die Fee nickt.

So sagt der Mann: „Ich wünsche mir, dass auch die Menschen ringsum glücklich sind:  damit auch ich mich besser und sicherer fühle!“

Die Fee strahlt und sagt:“ Du hast etwas Wichtiges begriffen. Gott segne dich. Deine Wünsche mögen sich erfüllen!“

Ich bin beeindruckt von dem, was hier geschehen ist. Ich frage nach, was ich/wir denn tun können um diese ganze Terror- und Flüchtlings-Thematik zu verbessern?

Die Fee sagt:

  1. 1.       Ist es nicht so schlimm wie es aufgrund der Häufigkeit von Berichterstattungen scheint. Viele, viele Menschen auf dieser Erde leben glücklich und zufrieden.
  2. 2.       Achte auf dein Leben und deinen Alltag! Den hast du ziemlich fest in der Hand. Atme übertriebene Wut oder unglückliche Gedanken wie einen Zischlaut aus und fülle dein Energie-System mit Licht und Zuversicht. Du wirst sehen wie dein Leben, deine Gesundheit und deine Beziehungen sich verbessern und wie dein Wohlgefühl  wächst. Dann wirst du irgendwann das Bedürfnis haben deine guten Erfahrungen auch mit andern zu teilen. So dehnt sich das Positive aus. Und als
  3. 3.       und letztes bitte die Geistige Welt um Hilfe und Unterstützung. Wir sind gerne für euch da, aber wir helfen nur, wenn wir gebeten werden. Das ist ein geistiges Gesetz. Ihr könnt das ruhig etwas öfters anwenden (helfen erst, wenn man gefragt oder darum gebeten wird). Nicht gefragte oder gar aufgezwungene Hilfsbereitschaft ist respektlos und sogar schädlich. Sie macht den andern klein.

Gott segne euch!“

Damit steigt die Fee vor  meinen Augen wieder zum Himmel empor. Ich fühle mich sehr bereichert und innerlich wunderbar ruhig. Ich bedanke mich von ganzem Herzen für die Botschaft.

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